In vielen ländlichen und insbesondere strukturschwachen Regionen stehen – auch infolge des demografischen Wandels – vielerorts Gebäude leer. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf das Ortsbild aus, sondern hat weitreichende gesellschaftliche, wirtschaftliche und städtebauliche Folgen. Vor diesem Hintergrund zielt die Förderinitiative „Gemeinsam gegen Leerstand“ darauf ab, bis zu 13 Modellregionen in die Lage zu versetzen, bedarfsgerechte Strategien zum Umgang mit Leerstand zu erarbeiten. Sie sollen schon während des Förderzeitraums damit beginnen, diese unter Nutzung geeigneter Förderprogramme selbstständig umzusetzen.
Antragsberechtigt sind Kreise, regionale Planungs- und Zweckverbände sowie Landes- und Stadtentwicklungsgesellschaften, LEADER-Aktionsgruppen, Träger der Regionalplanung sowie interkommunale Kooperationen aus Gemeinden, kreisangehörigen und/oder kreisfreien Städten.